Fakultät für Human- und Sozialwissenschaften

Perspektiven der Gerechtigkeit im Sach- und Geographieunterricht

Projektleitung: Dr. Michael Morawski,

Mitarbeiter*innen: Sonka Zimmermann, Linnéa van Dreuten

In dem Forschungsprojekt werden über einen Zeitraum von mehreren Jahren unterschiedliche Gruppen von Lehrkräften befragt, inwiefern sie den Anforderungen an Bildungsgerechtigkeit im Sach- und Geographieunterricht gerecht werden (können). Hierbei werden unterschiedliche Schwerpunkte im Rahmen persönlicher Erfahrungen, Einstellungen, Strategien, Konzepten etc. wie bspw. die Gestaltung eines sprachbewusstem Unterrichts, den Umgang mit Leistungsbewertungen, Fortbildungsqualitäten oder Strategien für gerechte Übergangsempfehlungen gesetzt. Das Forschungsprojekt wird u.a. durch die Seminare zum Praxissemester und zum Forschungsprojekt ergänzt. 
Die Studierenden reflektieren dort verschiedene Schwerpunkte von Gerechtigkeit im Sach- und Geographieunterricht. Der erste Schwerpunkt bildet gerechtes Handeln als professionelle Lehrperson (bspw. Bildungsgerechtigkeit im deutschen Schulsystem, Notengebung, Übergangsempfehlungen, Differenzierung). Der zweite Schwerpunkt im Seminar ist der Unterrichtsgegenstand „Gerechtigkeit“ selbst bspw. im Rahmen einer kritischen Bildung für nachhaltige Entwicklung (bspw. Generationengerechtigkeit) sowie bspw. im Sinne einer politischen Bildung im Sachunterricht (bspw. Geschlechtergerechtigkeit).
Zu einem der Schwerpunkte entwickeln die Studierenden eine individuelle Forschungsfrage und methodische Vorgehensweise (z.B. Lehrer*innen- oder Schüler*inneninterviews oder quantitative Hospitationsstudien:  Inwiefern ist eine transparente, gerechte Leistungsbewertung im heterogenen, inklusiven Sachunterricht auf Basis welcher Faktoren möglich? Welche Themen der Gerechtigkeit werden im Sachunterricht wie und wie oft behandelt?).

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